NEWS 2012
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Übersicht
26.02.12  Freud und Leid
30.01.12  Volle Häuser im neuen Jahr



26.02.12
Freud und Leid

Der Februar 2012 war sowohl durch Freude als auch Leid geprägt. Ähnlich kontrastreich waren unsere Auftritte. So entpuppte sich der Kieler Hof Akkerboom als wunderbare Location mit engagierten und gastfreundlichen Veranstaltern, was sich leider nicht in der Zahl der Zuschauer niederschlug. Aber wir ließen uns von den Umständen nicht unterkriegen und überzeugten die wenigen Anwesenden wie gewohnt mit einem guten Konzert. Das Hamelner K3 war dagegen sehr gut besucht. Wie es sich für eine Raucherkneipe gehört ging es etwas rustikaler zu, und wir gestalteten unser Programm entsprechend RockīnīRoll lastiger. Es war eng, laut und lustig - so muß es am Samstag Abend sein. Ungewöhnlich war es beim Neujahrsleuchten in Bad Nenndorf. Im Park wurden die skurril gewachsenen Süntelbuchen mittels einer Lichtinstallation wirkungsvoll ins Licht gesetzt. Bei Temperaturen von minus 10 Grad spielten wir in einem kleinen (glücklicherweise beheizten) Zelt für die durchgefrorenen und sich mit Glühwein wärmenden Besucher. Wir hielten unsere Musik dem mystischen Ambiente angemessen etwas ruhiger und kultivierter und ernteten dafür viel Lob und Applaus.

Plakat Itīs M.E. im K3 in Hameln Plakat Itīs M.E. im K3 in Hameln

Wie die Jahre zuvor spielten wir einmal mehr für die Insassen der JVA Santa Fu in Hamburg, dieses Mal allerdings erstmalig in Haus zwei. Die Akustik in der Gefängniskirche war extrem empfindlich, sodaß wir uns zu einem Unplugged-Konzert entschlossen. Ecki bearbeitete den hauseigenen Flügel, und Werner reduzierte sein Instrumentarium auf Snare und Schellenring. Die anwesenden ca 80 Gefangenen und Bediensteten schienen unser Konzert sehr zu genießen: Es wurde von Anfang an mitgeklatscht und -gesungen, und die Zuschauer waren an manchen Stellen lauter als wir selbst. So ähnlich müssen sich die Beatles gefühlt haben, als sie in den 60er Jahren mit ihrer winzigen Gesangsanlage ganze Stadien beschallen mußten. Abends spielten wir dann noch einen "regulären" Gig im Hamburger Music Club Live in der Fruchtallee, wo wir ein Wiedersehen mit vielen Hamburger Freunden hatten.

Jochen Krause Jochen Krause
(Foto Siggi & Raner)


Jochen Krause Trauerfeier Trauerfeier von Jochen Krause
(Foto HAZ)


Aber im Februar hieß es auch Abschied nehmen: Nach kurzer und schwerer Krankheit ist unser Freund und Kollege Jochen Krause viel zu früh gestorben. In Jochens Band Nightlife hatten sowohl Werner als auch Ecki zu unterschiedlichen Zeiten gespielt. Jochen war allen Radio FFN Hörern als Siggi des hannoverschen Comedy Duos Siggi und Raner bekannt, in deren Begleitband Ecki ebenfalls dabei war. Die erfolgreiche Revue „Von Linden bis nach’n Kröpcke hin" war im letzten Jahr im Theater am Aegi zweimal ausverkauft gewesen. In diesem März sollten weitere Shows folgen, die nun leider nicht mehr stattfinden werden. Auch für Itīs M.E. war Jochen prägend gewesen. Er hatte uns vor allem in der Anfangszeit desöfteren mit Raritäten von Aufnahmen unbekannter amerikanischer Sängerinnen versorgt, deren Songs wir zum Teil heute noch spielen. Auf einer bewegenden Trauerfeier in der hannoverschen Marktkirche gab ihm die Siggi und Raner Band mit drei Songs die letzte Ehre.

Gospelkirche Plakat 2012 Plakat 10 Jahre Gospelkirche
Ebenfalls in einer Kirche (der Erlöserkirche in Hannover Linden), aber zu einem wesentlich erfreulicherem Anlass (zum zehnten Gospelkirchengeburtstag) spielten wir mit Itīs M.E. nach einem sehr feinen Konzert von Sister T & the SPA Gospel Unit zur anschießenden Party. Wie auch schon im letzten Jahr wurde ausgelassen gefeiert und getanzt, und auch im nächsten Jahr sollen wir wieder dabei sein. So erfuhren wir einmal mehr, wie eng Freude und Leid zusammenliegen.



01.01.12
Volle Häuser im neuen Jahr

Es war ein erfolgreicher Jahresanfang. Im normalerweise eher auftrittsschwachen Januar absovierten wir drei sehr schöne und gut besuchte Gigs in Baden Würtemberg. Unsere kleine Süddeutschlandtour führte uns nach Leinzell, Weinstadt und Heidenheim, wo wir stets auf liebevoll engagierte Veranstalter und äußerst aufmerksame und interessierte Zuschauer trafen. Und deshalb planen wir, solch eine Tour in spätestens zwei Jahren zu wiederholen und eventuell zu erweitern.

Itīs M.E. in Leinzell Itīs M.E. im Café Leineweber in Leinzell
Foto: Armin Leineweber

Itīs M.E. in Heidenheim Itīs M.E. im Café Balzac in Heidenheim
Foto: Rose Pfaff

Nach einem Zwischenstopp in Osterode im Harz ging es am darauffolgenden Wochenende nach Nordrheinwestfalen. In Lüdenscheid und Kön waren die Läden proppevoll, die Luft zum Schneiden und die Stimmung bestens. So sollen Kneipengigs sein. Und auch das schreit nach Wiederholung.